Nach der Insolvenz des schwedischen Autoherstellers hatten die beiden Insolvenzverwalter das historisch wertvolle Inventar des Museums in Trollhättan – darunter der Ur-Saab von 1946 – in einer 123 Seiten dicken Broschüre fein säuberlich aufgelistet und zum Verkauf angeboten (s. AUTO-info4you vom 19.1.). All jene, die befürchtet hatten, dass sich die einzigartige Sammlung in alle Weltrichtungen zerstreuen würde, können nun beruhigt aufatmen – auch wenn Fans der schwedischen Marke sicher viel Geld für das eine oder andere historische Fahrzeug oder Unikat bezahlt hätten.
In einer eigens eingefädelten Rettungsaktion sicherte sich die Stadt Trollhättan mit Unterstützung des Marcus und Amalia Wallenberg Memorial Fund (er wird von einer der reichsten Familien Schwedens unterstützt) das gesamte Museum (also auch das Gebäude). Der Preis ist durchaus okay: 28 Mio. schwedische Kronen (also etwas mehr als 3 Mio. €) waren aufzutreiben. Das Museum soll als Touristenattraktion erhalten bleiben, die Stadt und der Landkreis Västragötalandsregionen wollen die laufenden Kosten übernehmen.
Laut Informationen aus Schweden waren für die einzelnen Exponate mehrere hundert Angebote eingetrudelt ...
