„Eine derartige Kostenbelastung hat es in diesem Bereich noch nie gegeben“, sagt ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz. „Von Jänner bis Oktober schlugen sich diese drei Steuern mit 5,1 Mrd. € zu Buche, um 417 Mio. € mehr als im Vergleichszeitraum.“ Allein die Erhöhung der Mineralölsteuer zu Beginn dieses Jahres (4,8 Cent bei Eurosuper und 6 Cent bei Diesel) habe zusätzliche 326 Mio. € in die Kassen der Finanzministerin gespült. Auch die NoVA mache sich für den Staat bezahlt.
„Durch ein Bonus-Malus-System werden Autos mit höherem CO2-Ausstoß massiv verteuert, dies brachte 19 Mio. € mehr ein als im vergangenen Jahr“, kritisiert Ninz. Ein ähnliches Bild zeige sich bei der motorbezogenen Versicherungssteuer: Hier flossen bis dato stolze 72 Mio. € mehr zu als 2010. Für das gesamte Jahr 2011 rechnet der ARBÖ mit 6 Mrd. € Einnahmen allein durch diese drei Steuerarten.
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