War diese Erfindung in den ersten Jahren des Jahrtausends einem exklusiven Kreis der Diesel-Fahrer (vor allem bei den teuren Modellen von Peugeot und Citroën) vorbehalten gewesen, so ist der Dieselpartikelfilter nun so gut wie in jedem in Österreich verkauften Selbstzünder eingebaut. 2004 waren nur 7,1 % aller in Österreich neu zugelassenen Diesel-Pkws mit Partikelfilter ausgestattet, doch deren Zahl stieg bis 2006 auf 46 %. Ein Jahr später betrug die Rate 78 % und verlangsamte sich dann sukzessive. Vom Vorjahr (94 %) auf heuer erfolgte dann der entscheidende Schritt. In konkreten Zahlen waren dies heuer 180.878 der 180.904 neu zugelassenen Diesel-Pkws.
Erich Groiss, technischer Koordinator des ARBÖ, der diese Zahlen recherchiert und am Donnerstag veröffentlicht hat, spricht von einem wichtigen Beitrag zur Lösung des Feinstaubproblems: „Mit diesen Fahrzeugen kann man problemlos in jede Umweltzone der Welt einfahren.“



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