Nehmen Sie mir das Wortspiel in der Überschrift nicht übel, werte Leser, man macht sich halt so seine Gedanken. Der Sprung von 350.000 auf 400.000 Neuwagen-Zulassungen ist kraft der Prognosen und Statistikinterpretationen auch keine Utopie mehr. Was kümmert es den Hersteller, nackte Zahlen müssen her. Bei den Neuwagenangaben gibt es keine Kostenbremse? Die Chinesen sind einfach freundlich, produzieren unsere Sachen, machen alles, was billig ist und bei uns weniger Arbeitsplätze ausmacht. Die Chinesen und die Dritte Welt haben unseren Umweltdreck, die Transportwelt macht ihr Geschäft damit und für immer weniger ist die Welt so in Ordnung. Für diesen Energietransfer zahlen wir alle. Man muss nur Verständnis aufbringen.
Der heimische Autohandel weiß, worauf es ankommt. Er legt unseren Parlamentariern mit gut 50.000 virtuellen Neuzulassungen selbstbewusst etwas auf den Gabentisch, das die Herzen der Steuerbelastungserfinder höher schlagen lässt. Es ist ein Weihnachtsgeschenk an die Nation. Dieses Präsent entspricht den Gegebenheiten unserer Zeit. Es ist kostspielig, verheißt in unserer Branche jedoch Freude allerorten. Vor allem bei jenen, denen die Wertschätzung der Mobilität ein echtes Anliegen ist. Dieser Akt der Anerkennung und Wertschätzung darf als gesellschaftlicher Durchbruch gefeiert werden. Solange, bis wir alle Schulden streichen, die Güter der Erde der Spekulation entziehen und in Wirkung darüber in Bombenstimmung wieder ein Welttheater beginnen. Dann ist das die Achse des Bösen und die Überlebenden stimmen wieder in das Lamento der „guten alten Zeit“ ein, als das Autofahrern teurer war als das Parken und die Statistiken doch noch etwas genauer funktionierten.
