Heuer geht man beim Marktführer von 354.000 Pkw-Neuzulassungen aus. „Die Anzeichen dafür verdichten sich“, interpretierte Hellmaier unter Bezug auf die ersten Marktdaten für den Dezember. Zurückzuführen sei dies auf das „sehr gute Investitions- und Konsumklima“, die Verbindung von hohen Spareinlagen und niedrigen Zinsen sowie den Trend zu verbrauchsärmeren Fahrzeugen, aber auch auf Kurzzulassungen. „Der Jungwagenmarkt macht ungefähr 20 % des Neuwagenmarktes aus“, so Hellmaier, der gleichzeitig unterstreicht, dass die starke Entwicklung der eigenen Marken im November nicht auf „taktische“ Anmeldungen, sondern auf das Aufholen von Lieferrückständen zurückzuführen sei.
2012 rechnet Porsche Austria mit 320.000 bis 330.000 Neuzulassungen. „Das wäre ein sehr gutes Autojahr“ so Hellmaier, der „keinen Grund zum Jammern“ sieht: Der Auftragseingang in Österreich leide bisher nicht unter der Börsen- und Währungskrise.
In West- und vor allem Südosteuropa bekommt die Porsche Holding die gesamtwirtschaftlichen Turbulenzen dagegen sehr wohl zu spüren. „Das Marktniveau in den von uns betreuten Märkten im Osten liegt immer noch um rd. 59 % unter dem vor der Finanzkrise“, berichtete Hellmaier. Dennoch gelang dem Unternehmen im letzten Jahr seiner Geschäftsführung ein neuer Umsatzrekord: Voraussichtlich werden die Salzburger rd. 14 Mrd. € erwirtschaften und damit den 2008/09 erzielten Wert von 13,7 Mrd. € übertreffen.



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