Die Wahl findet am 15.12.2011, 17:00 Uhr, im Verbandsbüro in 1010 Wien, Doblhoffgasse 3, statt. Ein interessanter Ort: Der den Straßennamen gebende Doblhoff stand immerhin im Jahr 1848 der Revolutionsregierung vor. Große Teile der Kfz-SV wollen Amtsträger Wielke nicht mehr, weil sie sich durch ihn nicht ausreichend – Stichwort Wrackbörse – vertreten fühlen. Im Vorfeld war es deswegen auch zu Protesten gekommen, BGO Burkhard W. Ernst und BIM Friedrich Nagl haben ihre Sorgen darüber zum Ausdruck gebracht und die Kfz-Fachzeitung AUTO & Wirtschaft hat darüber ausführlich berichtet.
Dabei spielen kartellrechtliche Erwägungen ebenso eine kritische Rolle wie auch die Systematik der Schadensabwicklung. Eine Novellierung nach deutschem Vorbild würde nach Meinung der Kritiker die Unabhängigkeit der Kfz-SV gegenüber den Versicherungen, zumindest im Haftpflichtbereich, stärken.
Dieser Position wollte Wielke, so die Kritik an seiner Amtsführung, in den abgelaufenen Amtsperioden nichts abgewinnen. Durch seinen Delegierten Werner Bauer, Chef-SV im Versicherungsverband, wurde der Konflikt gegenüber den Kfz-Betrieben verstärkt.
Im Anhang sehen Sie als PDF die Briefe von Dr. Wielke und Dr. Pfeffer.