Allianz-Vorstand Dr. Johann Oswald und Dr. Johann Gwehenberger, Leiter der Unfallforschung des Allianz Zentrums für Technik/Ismaning (AZT), präsentierten die AZT-Studie zur unterschätzten Gefahr der Ablenkung beim Autofahren am 6.12.2011 in Wien: „Der Straßenverkehr fordert auch deswegen so viele Opfer, weil Autofahrer einen Moment lang unkonzentriert sind“, betont Allianz Vorstandsmitglied Oswald, „wegen Privatgesprächen, Lesen von SMS-Botschaften, Lidschatten kontrollieren, Ortssuche im Navigator-Menü oder Verfolgens der Fußballresultate auf dem Borddisplay.“ Betroffen von dem Phänomen seien vor allem Autofahrer zwischen 18 und 24 Jahren sowie Vielfahrer, die mehr als 15.000 km im Jahr zurücklegen, „sich im Auto wie im Wohnzimmer fühlen und vergessen, dass sie sich im öffentlichen Raum bewegen“, so Gwehenberger.
Laut Untersuchungen des AZT sterben jährlich 60 Menschen auf Österreichs Straßen, weil Lenker nicht bei der Sache sind. Während Autofahrer selbst vermuten, dass die gefährliche Ablenkung von außen kommt, sitzen die wahren Gefahrenquellen innerhalb des Fahrzeugs.



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