Medien berichten, dass das chinesische Autohandelshaus Pang Da nun doch nicht Teil-Eigentümer der schwedischen Autofirma werden soll. Stattdessen will die Bank of China einsteigen; allerdings sollen die chinesischen Investoren zusammen maximal 49,8 % der Anteile halten, während der niederländische Eigentümer Swedish Automobile die Aktienmehrheit behalten will. Hintergrund dieser Meldungen sind Schwierigkeiten mit dem ehemaligen Besitzer General Motors, der aus Furcht vor Technologietransfer seit Wochen die Kaufverhandlungen mit potenziellen Interessenten aus China blockiert. Kolportiert wird, dass Youngman 19,9 % der Anteile hält und 29,9 % in die Hände einer chinesischen Bank kommen.
Saab fertigt seit April dieses Jahres keine Fahrzeuge mehr. Im Unternehmen hieß es zu Wochenbeginn nur, dass man sich derzeit in Diskussionen mit Youngman Lotus Automobile Co. Ltd. und einer chinesischen Bank befinde. Diese Gespräche seien eine kurzfristige Lösung, um die November-Gehälter zahlen zu können. Die Reorganisation werde fortgesetzt. Der Ausgang der Gespräche sei jedoch ungewiss.



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