Mit den angepeilten 1.556.000 Motoren bzw. Getrieben wird das Werk in Wien-Aspern heuer den Rekord von 2007 (1.575.000 Stück) zwar knapp verfehlen, dafür wird durch die höhere Zahl an Motoren als im seinerzeitigen Rekordjahr der Umsatz höher ausfallen, weil Motoren teurer sind als Getriebe. Den Plafond für das Werk sieht Werksdirektor Michael Lewald, der im August dieses Jahres auf Rudolf Hamp gefolgt ist, noch lange nicht erreicht: „2 Mio. können wir schon fahren, da gibt es auch Vereinbarungen mit den Sozialpartnern. Bei Bedarf können wir auch andere Schichtmodelle anbieten.“ Man habe das auch bis Mitte 2011 schon gemacht: „Da sind wir bis zu 17 ½ Schichten gefahren. Jetzt haben wir in einzelnen Bereichen noch 16 Schichten, sonst 15.“ Eine Kapazitätserhöhung wäre also durch zusätzliche Arbeit an den Wochenenden möglich, sagt Lewald.