Der ÖAMTC und seine europäischen Partnerklubs haben ein neues Verfahren entwickelt, um die sog. „Kompatibilitätstests“ einfacher (und kostengünstiger) durchführen zu können. Dabei wird geprüft, was passiert, wenn zwei Fahrzeuge zusammenprallen: Sind bisher immer zwei Autos tatsächlich gegeneinander geschickt worden, so wird nun nur jeweils ein Fahrzeug geprüft. „Unfallgegner“ ist ein gleich schnell fahrender Barrierewagen, bei dem die Experten anhand der Deformationen Rückschlüsse ziehen können, was abgelaufen ist.
Diesmal sind ein Fiat 500 und ein Audi Q7 nach dem neuen Verfahren gecrasht worden: Beim italienischen Fahrzeug (das aber in Polen gebaut wird) fügt die Fahrzeugfront dem anderen Auto wenig Schaden zu. Jedoch sind die Belastungen für die Insassen beider Fahrzeuge sehr hoch: Es besteht das Risiko, dass die Fahrgastzelle zerstört wird. Resultat: „befriedigend“.
Noch weit schlimmer sieht es beim Audi Q7 aus, der insgesamt mit „mangelhaft“ beurteilt worden ist: Die steifen Längsträger würden sich bei einem Crash wie Lanzen in ein anderes Fahrzeug bohren. Auch beim Audi könnte die Fahrgastzelle zerstört werden.



www.oeamtc.at