Die letzte Bedingung für das öffentliche Pflichtangebot der Volkswagen AG an die Aktionäre der MAN SE war mit der Freigabe durch die chinesischen Wettbewerbsbehörden erfüllt worden; vorher hatte u.a. bereits die EU-Kommission zugestimmt.
Volkswagen hält nun 55,9 % der Stimmrechte und 53,71 % des Grundkapitals an MAN.
Synergien in Höhe von mindestens 200 Mio €/Jahr sollen nun mittels vertiefter Zusammenarbeit von MAN, Volkswagen und Scania erzielt werden. Ein Großteil davon liege im Bereich Beschaffung, langfristig seien weitere substanzielle Potenziale in einer intensiven Zusammenarbeit in Produktion, Forschung und Entwicklung zu suchen. Zugleich habe Volkswagen auch ein Bekenntnis zu Marken, Geschäftsfeldern, Standorten und Mitarbeitern von MAN abgelegt, sagt Dr. Georg Pachta-Reyhofen, Vorstandssprecher der MAN SE. Im Zuge des Zusammenschlusses sei kein Personalabbau geplant.
Der Sitz von MAN bleibe in München, alle Standorte des Unternehmens sollen unverändert und die Eigenständigkeit der Marken gewahrt bleiben.
In Österreich werden MAN-Lkw am Standort Wien (schwere Sonderfahrzeuge) und in Steyr (leichte und mittlere Baureihen sowie Fahrerhäuser für den Produktionsverbund) gefertigt.
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