Angesichts kurz vor dem Zusammenbruch stehender Systeme stellt die urbane Mobilität unsere Städte vor eine der größten Herausforderungen. In ihrer neuen Studie „The Future of Urban Mobility: Towards networked, multimodal cities of 2050“ analysiert die Strategieberatung Arthur D. Little (ADL) Best-Practice-Methoden aus allen Teilen der Welt, um daraus strategische Imperative zur Bewältigung dieser Herausforderung abzuleiten. Auf der Grundlage von 11 Kriterien hat ADL dabei das Fortschrittsstadium der Mobilität und die Leistungsfähigkeit von 66 Städten weltweit mithilfe einer Skala von 0 bis 100 Indexpunkten beurteilt.
Das durchschnittliche Ergebnis lag bei knapp unter 65 Punkten. Dies zeigt, dass die Mehrzahl der Städte ihr Potenzial heute zu weniger als zwei Dritteln ausschöpft. Wien liegt mit knapp 77 Punkten deutlich über dem Durchschnitt. Österreichs Hauptstadt zeigt zudem eine hohe Zufriedenheit seiner Einwohner mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Carsharing und Bikesharing ist in Wien hingegen eher unbeliebt: Lediglich 703 Leihfahrräder kommen auf 1 Mio. Einwohner. Hongkong und Amsterdam sind die einzigen beiden Städte, die ein Ergebnis von mehr als 80 Punkten erzielen konnten. Atlanta und Teheran platzierten sich mit 46,2 bzw. 47,7 Punkten am Ende des Teilnehmerfeldes.
„Die meisten urbanen Mobilitätssysteme haben nicht die Innovationskraft, wegweisende Lösungen in der Praxis umzusetzen“, erläutert Wilhelm Lerner, Partner for Strategy and Organisation bei Arthur D. Little.
Details zu den einzelnen Städten entnehmen Sie bitte dem PDF im Anhang!
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