Der ARBÖ rät trotz der noch milden Temperaturen allen Autofahrern, spätestens jetzt auf Winterreifen zu wechseln. „Die falsche Ausrüstung bei winterlichen Fahrverhältnissen birgt nicht nur große Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer, sondern führt zu einem Verwaltungsstrafverfahren bis zu 5.000 Euro Strafe“, erinnert ARBÖ-Rechtsexperte Gerald Hufnagel.
Laut Gesetz muss ein Pkw, Kombi oder Lkw in der Zeit vom 1.11. bis 15.4. bei winterlichen Verhältnissen dementsprechend ausgerüstet sein, um Lenker und Dritte nicht zu gefährden. Bei Schnee, Matsch oder Eis sind Lenker demnach verpflichtet, Winterreifen oder an den Antriebsrädern Schneeketten anzulegen.
„Die Winterreifenpflicht hat zu einer deutlichen Sensibilisierung der Autofahrer geführt, die Verkaufszahlen sind daher sehr gut und liegen deutlich über dem Vorjahr“, so Peter Pfnür, Prokurist bei Reifen John. Nachgefragt werden vor allem die Premiummarken, hier ist die Liefersituation auch heuer angespannt. Aufgrund der milden Herbsttemperaturen können die Anfragen der Kunden derzeit allerdings noch problemlos behandelt werden.
