Am 23.10. wurde das Beteiligungsübereinkommen von Saab offiziell aufgekündigt. Die bisherigen Zusagen seien nicht eingehalten worden und in letzter Minute gemachte Angebote der Chinesen unannehmbar gewesen, heißt es seitens der Schweden. Diese hoffen nunmehr auf einen neuen Investor namens „North Street Capital“, doch bleibt ihnen nur noch wenig Zeit, um einen endgültigen Konkurs abzuwenden: Reorganisationsverwalter Guy Lofalk hat bereits einen Antrag auf Aufhebung des Gläubigerschutzes gestellt, über den das Gericht Vänersborg am 28.10. entscheiden wird.
Sollte die Entscheidung für Saab negativ ausfallen, kann der Autohersteller dagegen immer noch berufen. Bis dahin wartet auch das österreichische Vertriebs- und Servicenetz auf konkrete Informationen, doch erscheint ein Überleben der Traditionsmarke immer unwahrscheinlicher.



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