Ich bekomme ein Firmenauto – danke dafür. Das bedeutete aber auch, dass ich mein bisheriges Leasingauto entweder verkaufen oder eine Leasingübernahme zustande bringen musste. Letzteres hat nach gut 3 Monaten zum Glück endlich geklappt.

Nun wohnt der neue Besitzer des Fahrzeugs allerdings etwa 3 Stunden von mir entfernt, was eine Anmeldung des Fahrzeugs etwas verkompliziert. Eine Kopie des Typenscheins reicht nämlich nicht, das Original muss her. Gesagt getan: Am Montag vergangener Woche zur Post gegangen, den Typenschein als Premium-Einschreiben verschickt, damit es auch innerhalb von 1-2 Werktagen ankommt.

Brief? Welcher Brief?

Mehr als eine Woche später ist der Brief noch immer nicht angekommen. Also irgendwie ja schon. Denn der Empfänger hat vergangenen Donnerstag (also auch mehr als 1-2 Werktage später) eine Benachrichtigung bekommen, dass er den Brief am nächsten Werktag abholen kann. Nur war der Brief nicht da. Und auch bis heute ist der Brief nicht angekommen. Trotz mehrmaligem Anruf beim Post-Kundenservice, der von Inkompetenz nur so trieft, wurde ich um Geduld gebeten. Wohlgemerkt mehr als eine Woche nach Versand des Briefes. 

Dass ein Unternehmen wie die Post so mit ihren Kunden umgehen kann, liegt lediglich daran, dass sie unter (Teil-)Staatsschutz stehen. Denken Sie mal an Ihre eigene Situation. Wenn Sie einem Kunden sagen würden, dass ein Ersatzteil morgen da ist und eine Woche später nicht einmal mehr auffindbar ist – der Kunde wäre vermutlich die längste Zeit bei Ihnen gewesen. Könnte ich es mir aussuchen, würde die Post von mir keinen Cent mehr bekommen, denn es gibt kaum ein Unternehmen in diesem Land, welches sich so darauf ausruht, dass es keine Alternative gibt.

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