Ein Integral-Umfrage im Auftrag des Online-Gebrauchtwagen-Portals Auto Scout 24 unter 500 Autobesitzerinnen und Besitzern zeige, dass nur jede(r)10. Autobesitzerin und Besitzer der eigenen Automarke konsequent treu bleibe. Für die Mehrheit zählten neben dem Markennamen vor allem Preis, Ausstattung und Angebot. Besonders relevant sei die Marke für jüngere Käufer. „Markenbindung bedeutet heute nicht automatisch Markentreue. Gerade die unter 30-Jährigen haben besonders häufig eine bevorzugte Automarke, legen sich beim Kauf aber dennoch kaum darauf fest. Das zeigt, dass Marken für die Orientierung und Vorauswahl relevant bleiben, die tatsächliche Entscheidung jedoch meist erst im Vergleich mit konkreten Angeboten fällt“, so Nikolaus Menches, Country Manager von AutoScout24 Österreich.
Nur jeder Zehnte bleibt der eigenen Automarke treu
10% wüsseten bereits heute, dass beim nächsten Autokauf praktisch nur die bisherige Marke infrage komme. 25 Prozent hätten zwar einen bevorzugten Hersteller, schauten sich aber auch bei der Konkurrenz um und träfen erst am Ende ihre Entscheidung. Für die größte Gruppe sei das Logo auf der Motorhaube nur ein Teil des Gesamtpakets. 33% bezögen die Marke in ihre Überlegungen ein, ließen sich bei einem besseren Preis, einer attraktiveren Ausstattung oder einem überzeugenderen Angebot aber gerne umstimmen. Insgesamt 18% sei die Automarke zweitrangig. Sie griffen unabhängig vom Hersteller zu jenem Fahrzeug, das aktuell am besten zu ihren Bedürfnissen passe. Weitere 14% interessierten sich überhaupt nicht für den Namen auf dem Auto. Für sie zählten ausschließlich Preis, Funktionalität und Verfügbarkeit.
Unter 30-Jährige haben einen klaren Favoriten
Gerade die jüngere Generation wisse lt. einer aktuellen Umfrage von AutoScout24 AS GmbH/Wien häufig genau, welche Marken ihr gefielen. 47% der 18- bis 29-Jährigen seien absolut markentreu oder hätten einen bevorzugten Hersteller. Damit liege ihr Anteil deutlich über jenem der 30- bis 49-Jährigen mit 30% und der 50- bis 69-Jährigen mit 36%. Bei den 30- bis 49-Jährigen zähle am stärksten das Gesamtpaket. Für 39% sei die Automarke zwar relevant, aber eben nur einer von mehreren Faktoren. Wenn Preis, Ausstattung oder Angebot bei einem anderen Hersteller überzeugender ausfielen, werde gewechselt.
