Auf Basis ihrer langjährigen Zusammenarbeit seit 2020 vereinbarten die Partner die Gründung von drei Joint Ventures an den Standorten Valencia (Spanien), Šurany (Slowakische Republik) und Kenitra (Marokko) zur industriellen Produktion von LFP-Batteriezellen und Kathodenmaterial. Die Vereinbarung umfasse zudem gemeinsame Beschaffungs- und Vertriebsaktivitäten in Europa. Unabhängig davon habe der Volkswagen Konzern verbindliche Vereinbarungen zum Verkauf eines 5,3 %igen Anteils seiner Gotion-Beteiligung abgeschlossen, um Beteiligungsstrukturen zu optimieren und langfristige strategische Synergien zu erschließen. Nach Abschluss der Transaktion werde Volkswagen weiterhin einen relevanten Anteil an Gotion halten.
Lange Lebensdauer und eine hohe Robustheit
LFP-Batterien böten wettbewerbsfähige Kosten, eine lange Lebensdauer und eine hohe Robustheit. Damit seien sie eine Schlüsseltechnologie für bezahlbare Elektromobilität im Volumensegment. Für die kommenden Jahre werde in Europa eine stark wachsende Nachfrage erwartet: Prognosen zufolge könnte der MA von LFP von heute rund 10 Prozent auf 40 bis 60 Prozent im Jahr 2030 steigen. Gleichzeitig verfüge Europa derzeit über keine relevanten Produktionskapazitäten für LFP-Batterien. Die Partnerschaft mit Gotion stärke Europas Position im globalen Markt für LFP-Batterien. Gemeinsam würden die Partner die regionale Produktion von LFP-Batterien ausbauen, die Bezugsquellen für Kathodenaktivmaterial diversifizieren und damit die Versorgungssicherheit sowie die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Batterieindustrie stärken.
