Die FLEET Convention 2026 hat mit knapp 1.000 Besuchern und 79 Ausstellern in der Wiener Hofburg einen neuen Rekord erreicht. Die Veranstaltung zeigte, wie stark Flotten und Fuhrparks mittlerweile als Treiber für betriebliche Mobilität, Antriebswende, Energiewende und neue Nutzungskonzepte an Bedeutung gewonnen haben. Trotz des größeren Umfangs blieb die Convention ihrem Grundgedanken treu: das gesamte Themenspektrum rund um Firmenwagen und Fuhrparkmanagement abzubilden.
Auch inhaltlich war die Bandbreite groß. Christian Spahn von Dataforce zeigte, dass sich Österreich bei den Flottenzulassungen zuletzt gegen den europäischen Trend behaupten konnte. Besonders bei E-Autos bleibt der Fuhrpark ein stabiler Treiber. Helmut Geil von Dekra sprach über automatisiertes und autonomes Fahren und betonte, dass Vertrauen eine zentrale Voraussetzung für die Akzeptanz dieser Technologie bleibt. Paul Janacek wiederum machte deutlich, wie stark sich die Rolle des Fuhrparkmanagers verändert hat: Aus der Verwaltung von Fahrzeugen, Tankrechnungen und Reportings ist eine Managementaufgabe geworden, die Themen wie Energieversorgung, Ladeinfrastruktur und Gesamtkosten umfasst.
Auch die Podiumsdiskussion griff diesen Wandel auf. Im Fokus standen ganzheitliches Mobilitätsmanagement, ESG-Berichterstattung, Digitalisierung und der Einsatz von KI. Ergänzend präsentierte der Fuhrparkverband Austria neue Angebote wie eine Blitzumfrage und eine Mobility-Datenbank. Eine aktuelle puls-Studie zeigte zudem, dass Elektrofahrzeuge bei Dienstwagenfahrern gefragter sind als Diesel- und Benzinmodelle und Apps im Fuhrpark-management weiter an Bedeutung gewinnen.
BEST4FLEET-Awards
Eines der großen Programmhighlights war wie üblich die Vergabe der BEST4FLEET-Awards für die besten Fahrzeuge, Tools und Co. im Fuhrpark. Ausgezeichnet wurden u. a. Porsche Bank, DKV und BestDrive. Die besten Fahrzeuge waren der VW ID. Buzz Cargo sowie Skoda Elroq und Skoda Enyaq. •
