"Wir sehen uns ganz sicher als europäische Marke", bekräftigt Geschäftsführer Matthias Schabetsberger im Journalistengespräch, zu dem anlässlich des Jubiläums in die schwedische Botschaft geladen worden war. Und die klar definierte Marke – elektrisch, Premium, Performance – soll es auch sein, welche Polestar weiter wachsen lässt, auch wenn mehr Mitbewerber ins Land drängen.
Weitere Modelle in der Pipeline
Das heurige Jahr verlaufe bis dato erfolgreich, noch im Oktober will man die Verkaufszahlen vom Vorjahr übertroffen haben. Mit nunmehr 13 Vertriebsstandorten in Österreich liegt man bei den Bestellungen im dritten Quartal sogar um 50 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Daran nicht unwesentlich beteiligt ist der im September neu vorgestellte Polestar 4 SUV, so Schabetsberger: "Wir hatten bei den Kunden-Events in den Autohäusern über 1.000 Gäste, 100 Autos wurden bereits vorbestellt".
Das Mittel gegen die Zapfsäulenangst
In der klaren Strategie "electric only" sieht sich Schabetsberger von den Entwicklungen voll bestätigt, nun da E-Mobilität auch wirtschaftlich immer interessanter werde: "Die Reichweitenangst geht, die Zapfsäulenangst kommt."
Im laufenden Jahr will Polestar 35 Prozent wachsen und erstmals über 1.000 Fahrzeuge absetzen. Im Händlernetz sieht Schabetsberger ebenfalls noch Potenzial: "Ich denke, mit 15 bis 16 Standorten können wir dann von einer guten Abdeckung sprechen." Diese sollen allesamt Volvo-Standorte sein, im Moment denke man nicht daran, die Bindung an Volvo-Autohäuser zu verändern.
