Im Autohaus Langschlag im Bezirk Zwettl (NÖ) wird die rund 1.500 m³ große Werkstatt seit 2023 mit der Werkstatt- und Hallenheizung Puls-air aus Tirol beheizt. „Besser hätten wir schon 10 Jahre vorher umgestellt“, sagt Geschäftsführer Manuel Eßmeister im Gespräch. 

Der Unternehmer berichtet, dass die zuvor enormen Heizkosten durch Puls-air deutlich gesunken seien – die Investition habe sich schnell ausgezahlt. Technisch möglich macht das die sogenannte „pulsierende Verbrennung“, der Hersteller spricht auch von „Wechselstromverbrennung statt Gleichstromverbrennung“: 62-mal pro Sekunde treffen Frischgas- und Abgassäule in der Brennkammer aufeinander und erzeugen viele kleine Explosionen, die zusätzliche Wärme liefern. Der Wirkungsgrad liegt bei mindestens 97 Prozent, es entsteht kein Ruß, die Wartungskosten sind nahezu null. Der Vertrieb erfolgt durch das Puls-air-Team um Luca Pletzer, MSc., das Gerät ist in drei Varianten für unterschiedliche Hallengrößen erhältlich. 

Die Installation ist denkbar einfach: Die kompakte Heizung wird auf einer Europalette geliefert und einfach im zu beheizenden Raum aufgestellt. Ein separater Kamin ist nicht nötig, lediglich ein 35-mm-Edelstahlrohr für die Abgasführung. Im Autohaus Langschlag konnte das Abgas sogar in einen bestehenden Kamin eingeleitet werden.

Puls-air ist seit 1984 auf dem Markt, wurde mit dem Österreichischen und dem Bayerischen Staatspreis ausgezeichnet und ermöglicht laut Befragungen vielen Nutzern, ihre Heizkosten mehr als zu halbieren.

Wärme dort, wo gearbeitet wird

Geringe Kosten sind wichtig, aber mindestens ebenso wichtig ist die Heiz-Wirkung im täglichen Betrieb. Hier punktet Puls-air schon dadurch, dass Puls-air auf dem Fußboden des zu beheizenden Raumes platziert wird. Die warme Luft wird also in Bodennähe freigesetzt und verteilt sich dort, wo gearbeitet wird. Da die warme Luft leichter ist, steigt sie langsam auf, kühlt oben im Raum wieder ab, sinkt dann zu Boden und wird vorgewärmt wieder durch das Gerät gezogen. 

So entsteht eine sich langsam drehende thermische Luftwalze, welche den Raum gleichmäßig und heizkostensparend erwärmt. Eßmeister erwähnt, dass seine Werkstatt innerhalb von 10 bis 20 Minuten warm ist, sogar an kalten Wintertagen.