Laut der neuen "EV Adopter Persona Studie" des Meinungsforschungsinstituts UScale aus Stuttgart – es wurden deutsche Fahrzeughalter befragt – plant ein Drittel bereits konkret den Umstieg auf ein E-Auto oder steht diesem grundsätzlich offen gegenüber.
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Allerdings schließen 10 Prozent der Befragten den Kauf eines Elektroautos nicht nur im Moment, sondern auch beim nächsten Kauf kategorisch aus und bejahen die Aussage, dass "Verbrenner einfach besser" seien. Am höchsten ist der Anteil mit 12 Prozent bei der in der Studie als "ausgebremste Minderheit" bezeichneten Kundenschicht. Der fehlt es an finanziellen Mitteln für einen Neuwagenkauf, einem passenden Gebrauchtwagenangebot oder Lademöglichkeiten.
Viele Gründe, nicht zu wechseln
Aus der Umfrage zu schließen, dass damit 90 Prozent schon für den Kauf eines E-Autos gewonnen stehen, sei aber ein "Trugschluss", wie Studienautor und UScale-Chef Dr. Axel Sprenger warnt. Etwa die Hälfte der Teilnehmer gibt an, aus praktischen Gründen wie Budget oder fehlender Lademöglichkeit derzeit nicht umsteigen zu können.
Dann gebe es noch die Gruppe der "Zufriedenen" (etwa 16 Prozent der Befragten), oft ältere Personen, die nicht mehr viel fahren. "Diese sehen aktuell weder Bedarf noch Anlass zu wechseln", so Sprenger.
Hersteller und Anbieter seien gut beraten, die praktischen Hürden für E-Mobilität gezielt abzubauen, etwa durch bessere Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern, schließt der Studienautor. Hier seien Politik und Industrie bzw. Energiewirtschaft gefragt.
