„Wir haben zu Beginn die Situation in der Branche beleuchtet“, wie Ernst berichtet. Erfreulich sei, dass die Zahl der Pkw-NZL in den vergangenen Monaten spürbar gestiegen sei – wobei dies noch wenig über die Erträge aussage. Derzeit befinde sich der Fahrzeughandel in einer schwierigen Situation: „Wir haben im vergangenen Jahr durch Insolvenzen eine gro-ße Anzahl an Betrieben verloren.“ Weitere wichtige Themen seien die geplante Einführung des Sachbezugs für E-Autos sowie auch die Problematik, dass aufgrund einer Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs im Zusammenhang mit der Raser-Regelung künftig auch Lea-sing-, Leih- oder Dienstfahrzeuge versteigert werden dürften.

Mögliche Anpassungen der Händlerziele

Stefan Hutschinski, Einzelhandelssprecher im Bundesgremium Fahrzeughandel, betonte, dass aufgrund steigender NZL auch Importeure mögliche Anpassungen der Händlerziele vornehmen könnten, „da müssen wir schauen, dass das im Rahmen bleibt, denn es kommt auch darauf an, wie sich der Markt heuer weiterentwickelt“.

Lösungssuche für Erhöhung der Luxustangente

Für eine Erhöhung der Luxustangente für Firmenfahrzeuge, die seit 2005 unverändert bei 40.000 € liege und zukünftig auf 65.000 € angehoben werden sollte, sprach sich Mag. Bianca Dvorak, GF Bundesgremium des Fahrzeughandels, aus: „Gemein-sam mit den Versicherungsagenten im Handel und danach mit der Koordinierung in den Kammern nehmen wir einen neuen Anlauf und hoffen, dass wir eine Lösung erreichen können.“ Denn im Regierungsprogramm sei eine Evaluierung der Luxustangente vorgesehen. 

Weitere Berichte und Stellungnahmen lesen Sie in der Ausgabe Nr. 2822 der AUTO-Information.