Insgesamt wendet Bosch 52 Millionen Euro für den Ausbau von Entwicklung und Fertigung moderner Technologien am Standort Hallein auf. Der Standort Hallein ist innerhalb der Bosch-Gruppe das weltweite Kompetenzzentrum für Großmotoreneinspritzsysteme. Die hier entwickelten Common-Rail-Systeme ermöglichen den Einsatz alternativer Kraftstoffe wie Methanol, Wasserstoff oder Ammoniak in großen Anwendungen wie beispielsweise in der Schifffahrt, im Schienenverkehr oder in stationären Energieanlagen. „Hallein steht seit Jahrzehnten für technologisches Know-how und industrielle Kompetenz. Die neue Methanol-Infrastruktur und die damit verbundenen Ausbauvorhaben sind ein klares Bekenntnis zum Standort Hallein. Sie stärken unsere technologische Kompetenz und schaffen langfristige Perspektiven für unsere Belegschaft“, sagte Amandeep Singh, kaufmännischer Leiter des Bosch-Werks Hallein.
Antriebslösungen um Großmotorenbereich
Die neue Infrastruktur bilde einen wichtigen Baustein für die Entwicklung zukunftsfähiger Antriebslösungen im Großmotorenbereich. Für die Dekarbonisierung des Schwerlastbereichs brauche es technologische Vielfalt – insbesondere dort, wo Elektrifizierung an ihre Grenzen stoße und CO₂-neutrale Kraftstoffe künftig eine wichtige Rolle spielten. „Mit der neuen Methanol-Infrastruktur schaffen wir die Voraussetzungen, diese Technologien weiterzuentwickeln und für den Einsatz bei unseren Kunden zur Serienreife zu bringen. Damit Innovationen wie diese auch künftig in Österreich erfolgreich umgesetzt werden können, braucht es wettbewerbsfähige und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen“, erklärte Stefan Schenk, Leiter des weltweiten Bosch-Geschäfts für Großmotoreneinspritzsysteme.
Feierliche Inbetriebnahme
Bei der feierlichen Inbetriebnahme informierten sich Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft über die neuen Entwicklungsmöglichkeiten für alternative Kraftstoffe. Zu den Gästen zählten neben Landeshauptfrau Karoline Edtstadler unter anderem Bürgermeister Alexander Stangassinger, Bezirkshauptfrau Monika Vogl, WKS-Vizepräsidentin Marianne Kusejko und IV-Salzburg-Geschäftsführerin Irene Schulte sowie AK-Salzburg-Präsident Peter Eder.
