Was tut man an einem arbeitsfreien Tag, wenn man nicht Skifahren gehen kann, weil wenig (oder gar kein) Schnee liegt? Wenn das Eis auf den Seen fehlt? Wenn auch die Langlaufloipen nicht befahrbar sind?
Viele, die die sonst üblichen wintersportlichen Aktivitäten vermissten, waren in der Feiertagszeit einkaufen: Das kann jeder bestätigen, der zwischen Weihnachten und den Heiligen 3 Königen auf dieselbe Idee gekommen ist.
Und das gilt nicht nur für Bekleidungsgeschäfte, die um diese Zeit traditionell im Winterschlussverkauf gut ausgelastet sind. Denn wer dieser Tage mit Autohändlern vor allem im Osten und Norden des Landes telefoniert, wo die Schneelage besonders schlecht war, hört immer wieder von einer deutlich erhöhten Frequenz in dieser Zeit. Das sei, so erzählen sie, umso überraschender gekommen, als es in der Zeit vor Weihnachten in den Schauräumen extrem ruhig gewesen sei.
Das Gute dabei ist, dass die Kunden nicht nur geschaut haben, um sich die Zeit zu vertreiben, sondern dass auch – so die Berichte aus der Branche – zahlreiche Kaufabschlüsse dabei waren. So kann ein Jahr anfangen! Möge es in einer ähnlichen Tonart weitergehen! Die Branche braucht endlich wieder ein gutes Jahr mit vielen Neuzulassungen – schon allein um die Werkstätten auch in den kommenden Jahren gut auszulasten.
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