Demnach mussten im Jahr 2022 in der Kfz-Branche insgesamt 171 Unternehmen Insolvenz anmelden, ein Plus von 46% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (117 Fälle). Über 97 Unternehmen (2021: 73 Fälle) wurde Konkurs eröffnet – das entspricht einem Zuwachs von 33% gegenüber dem Jahr 2021.

Auch massiv zugenommen haben die mangels kostendeckenden Vermögens nicht eröffneten Insolvenzverfahren mit 74 Fällen (2021: 44) – ein Plus von 68%.  Mit einem Plus von 23% sind darüber hinaus die geschätzten Insolvenzverbindlichkeiten von 27,2 Mio € (2021) auf 33,4 Mio € anstiegen.

Die größten Insolvenzen in der Kfz-Branche im Jahr 2022 lt. KSV1870 sind:

• Gernot Hammer/Graz (3,7 Mio € Passiva)

• Thurner Imst e.U.  Inh. Andreas Werner Thurner/Arzl i.Pitztal (2,5 Mio € Passiva)

• David Übelacker GmbH/Frohnleiten (1,88 Mio € Passiva)

• engine E-performance e.U. Autohandel und Service/Altach (1,38 Mio € Passiva

• Brasser Reifen & Kfz Technik e.U./Frauental (1,83 Mio € Passiva)

• Scheiber Reisemobile GmbH/Sulz (1,06 Mio € Passiva)

• Dreams & Wheels FahrzeugvermietungsgmbH/Wien (1,0 Mio € Passiva)

• KMH Profi Maschinen- und Fahrzeugvermietung GmbH/Wimpassing a.d. Leitha (1,0 Mio € Passiva)

• Carhouse Profi GmbH/Wien (800.000 € Passiva)

 •„EXMANCO“ Autozubehör Handels GmbH/Perg (731.000 € Passiva)