Demnach mussten heuer insgesamt 173 Unternehmen Insolvenz anmelden, ein Plus von 1,2 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (171 Fälle). Über 99 Unternehmen (2018: 97) wurde Konkurs eröffnet – das entspricht einem Zuwachs von 2,1 % gegenüber dem Jahr 2018. Auf Vorjahresniveau stagnierten die mangels kostendeckenden Vermögens nicht eröffneten Insolvenzverfahren mit 74 Fällen (2018: 74). Positiv entwickelten sich die geschätzten Insolvenzverbindlichkeiten, die von 72,7 Mio. € (2018) auf 31,6 Mio. € (-56,5 %) zurückgingen. •

Das sind laut KSV1870 Holding AG/Wien die größten 10 Insolvenzen im Bereich Transportmittel/Kraftfahrzeuge im Jahr 2019:

•Anneliese A.Ebner Gesellschaft m.b.H./Guntramsdorf (5 Mio. € Passiva)

•Milan Automotive GmbH/Leobersdorf (3 Mio. € Passiva)

•Autohaus Radl GmbH/Amstetten (1,5 Mio. € Passiva)

•Madisma R&D GmbH/Haid und Pasching (1,4 Mio. € Passiva)

•Christian Pirz/Liezen (1,4 Mio. € Passiva)

•TIS TD Tankstellen Diskont GmbH/Wien (1,3 Mio. € Passiva)

•Autohaus Sühs GmbH/Freistadt (1,1 Mio. € Passiva)

•Ing. Feliks Sieniuc (Feliks Autoaufbereitung e.U.)/Wien (1 Mio. € Passiva)

•„Reifen 2000“ Handels GmbH/Wien (1 Mio. € Passiva)

•Sagad GmbH/Wien (1 Mio. € Passiva)