Der Verein, der festgestellt hat, dass bei Entscheidungen und Projekten immer wieder berechtigte Anliegen der Autofahrer ignoriert werden, hatte in den vergangenen Monaten wiederholt mit Aussendungen und Aktivitäten auf die zunehmende Ungleichbehandlung in der Verkehrspolitik hingewiesen.
Die vorgelegten Neugestaltungspläne für das Areal am Schwedenplatz sehen eine Verringerung der Fahrspuren vor. Erneuerungsmaßnahmen wie der Öffnung und Begrünung des Areals steht Ernst zwar grundsätzlich positiv gegenüber; wogegen er sich jedoch wendet, ist die Benachteiligung der Autolenker: „Ich erwarte eine ausgewogene Berücksichtigung aller Interessen, auch jener der Autofahrer“, so Ernst: „Berufstätige zum Beispiel, die auf ihr Auto angewiesen sind, dürfen dafür nicht bestraft werden“.
Für die Umwelt wie auch für Anrainer problematisch sei auf einer Hauptverkehrsroute die Spuren zu reduzieren, was zudem den Verkehrsfluss behindere und Staus sowie zusätzlichen Schadstoffausstoß verursache: „Das wiederholte Anfahren und Bremsen führt nachweislich zu steigenden Emissionen. Dies müsste bei einem Verkehrsprojekt dieser Größenordnung berücksichtigt werden“, fordert Ernst.
