Anders kann man den blasphemischen Versuch der „Ritter von der antriebslosen Gestalt“ nicht betrachten, wenn uns der VCÖ pro Bundesland vorrechnet, wie viel Autofahrer pro Tag ihre Kilometer noch mit dem eigenen Auto abspulen. Dabei bemühen sie sogar die Religionen, um über das Argument „Fasten“ ihre abstrusen und wirtschaftsfeindlichen Parolen loszuwerden.
Wer die Religion bemüht, kommt rasch ins radikale Fahrwasser. Ein nüchterner Blick auf das weltpolitische Tagesgeschehen genügt, um Bescheid zu wissen. Die zahllosen vom Auto befreiten Begegnungszonen sind ideale Plattformen auf dem Weg zur mobilen Radikalisierung. Die Regierung ist aufgerufen, diesem Treiben wieder ein demokratisches Korsett überzustülpen.
Noch können wir uns mit Mut und Intelligenz und der nötigen Selbstironie über so viel Dummheit hinwegtrösten. Dass dafür jedoch Steuergelder ver(sch)wendet werden, um unsere Wirtschaftskraft weiter zu strapazieren, geht zu weit. Der „Radikalisierungsclub“ unter dem Deckmantel VCÖ hat in unserer immer noch intakten Gesellschaft seinen öffentlichen Anspruch verwirkt.
Das ist die Botschaft an unsere Branchenvertreter, in den Wirtschaftsverbänden aktiv zu werden.
