Die Besucher der heuer vom Landesgremium des Fahrzeughandels organisierten Tagung bekamen ein breites Meinungsbild zwischen erstaunlichem Optimismus und kühler betriebswirtschaftlicher Analyse zu hören: So schätzt Gremialobmann Adolf Seifried den Automarkt merklich höher als in den Vorjahren ein („die Stimmung ist deutlich besser geworden“), während Unternehmensberater Mag. Andreas Zederbauer zum Nachdenken über Ausstiegsszenarios rät („in vielen Fällen ist ein Redimensionierungsplan unvermeidbar“).

 

Innungsmeister Jörg Silbergasser will mit Serviceleistungen wie einem digitalen Produkt- und Dienstleistungsverzeichnis, in das sich alle Mitglieder kostenlos eintragen können, „auf die rasch voranschreitende Digitalisierung reagieren“. Mag. Michael Erb von Real Garant sieht in der Kombination aus Garantie- und Wartungsprodukten ein „Lasso“ zur Kundenbindung, Ing. Mag. Georg Suitner von der Verkehrsabteilung der oberösterreichischen Landesregierung ist mit den täglichen Fallstricken rund um die §-57a-Überprüfung vertraut.

 

Wie die Autobranche effektiver gegenüber Politik und Medien auftreten kann, brachte am Ende des Kfz-Tages Politikwissenschaftler Univ.-Prof. Dr. Peter Filzmaier auf den Punkt: „Sie brauchen ein gutes Image, eine klare Botschaft und thematische Kompetenz.“

 

3 Sonderseiten zum Tag der Oberösterreichischen Kfz-Wirtschaft finden Sie in Ausgabe 2306 unserer Wochenzeitung „AUTO-Information“, die am 12. Februar erscheint.