Wie Bosch mitteilte, habe man den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 10 % steigern können. Auch die Ertragslage habe sich weiter verbessert: Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) inklusive Sondereffekten liege bei rund 5 Mrd. €, das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis betrage rund 4,5 Mrd. €. „Dank unserer Innovationskraft konnten wir 2015 in herausforderndem wirtschaftlichem Umfeld und teils stagnierenden Märkten unseren Wachstumskurs erfolgreich fortsetzen. Wesentliche Treiber der positiven Geschäftsentwicklung sind zunehmend Lösungen für die vernetzte Welt“, sagt Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH.

 

Wobei die Umsatzentwicklung der 4 Unternehmensbereiche 2015 unterschiedlich gewesen sei, wie. Dr. Stefan Asenkerschbaumer, Finanzchef und stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung, unterstreicht. Der Unternehmensbereich Mobility Solutions habe trotz weltweit nur schwach wachsender Automobilproduktion seinen Umsatz nach vorläufigen Zahlen deutlich gesteigert: Dieser wuchs 2015 um 12 % auf 41,7 Mrd. €.

 

Ebenfalls sehr gutes Wachstum verbuche der Unternehmensbereich Consumer Goods mit einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr um 9,3 % auf 17,2 Mrd. €. Der Unternehmensbereich Energy and Building Technology habe 2015 mit 11 % ein deutlich stärkeres Wachstum als im Vorjahr verzeichnet und 2015 einen Umsatz in Höhe von 5,1 Mrd. € erzielt. Nach wie vor vom weltweit schwachen Maschinenbau betroffen ist der Unternehmensbereich Industrial Technology: Der Umsatz sank im vergangenen Jahr gegenüber 2014 um 1,7 % auf 6,6 Mrd. €.

 

Für die weltweite Konjunktur erwartet Bosch 2016 eine moderate Steigerung um 2,8 %. „Wir müssen uns außerdem auf stärkere Schwankungen der Märkte einstellen – sowohl regional als auch branchenspezifisch“, sagte Asenkerschbaumer.