„Trotz der enormen Herausforderungen, die sich daraus ergeben, braucht die Industrie Sicherheit, um Design und Entwicklung der Fahrzeuge zu planen. Verzögert sich die Gesetzgebung, so brächte dies die gesamte Planung der Einführung realer Emissionswerte des Fahrbetriebs durcheinander“, erklärt ACEA-Generalsekretär Erik Jonnaert.

 

Als der Emissionsstandard Euro 6 im Jahr 2007 eingeführt wurde, gab es nur den Labortest. Zweck der Einführung von RDE sei, so Jonnaert, eine Brücke zwischen derzeitigen Labortests und den davon sehr verschiedenen Bedingungen auf der Straße zu schlagen.

 

Sollte das Europäische Parlament die Entscheidungen der Mitgliedsstaaten im Jänner ablehnen, so brächte dies außer Unsicherheit für die Industrie und einer Verknappung der Zeit für die notwendigen Änderungen an den Fahrzeugen und Fertigungsanlagen eine Verzögerung der positiven Auswirkungen auf die Umwelt, so der ACEA-Generalsekretär.