Der 15 Mitglieder zählende europäische Automobilherstellerverband wählt jährlich aus dem Kreis der Konzernchefs einen neuen Präsidenten. 2015 stand Carlos Ghosn, CEO der Renault Group, an der Spitze der ACEA. Die dritte Amtszeit für Daimler-Chef Zetsche fällt mit dem 25-Jahr-Jubiläum der Vereinigung zusammen.

 

Als „Schlüsselprioritäten“ bezeichnet der künftige ACEA-Präsident die Reduktion des Co2-Ausstosses im Straßenverkehr, die Verbesserung der Luftgüte und die sich abzeichnende Verwendung von vernetzten und automatisierten Fahrzeugen. Dass die Beziehungen zwischen Autoherstellern und Vertragshändlern Aufzählung von Zetsche fehlen, ist wohl kein Zufall: Schließlich hat die ACEA schon unter seinem Vorgänger klargestellt, dass sie sich dafür schlicht nicht zuständig fühlt.