Der Verbrauch aller privaten Pkw sank seit dem Jahr 2000 im Durchschnitt von acht auf 6,8 Liter je 100 Kilometer (um 1,5 Liter pro Benzin- bzw. um 0,4 Liter pro Dieselauto). Das liegt zum einen an der technischen Weiterentwicklung der Motoren, zum anderen aber auch an sparsamen Fahrzeugen, die bewusst spritsparend gefahren werden. Im gleichen Zeitraum ging auch die jährliche Fahrleistung erheblich zurück: Minus 2.296 Kilometer sind es bei benzinbetriebenen Fahrzeugen, minus 1.645 Kilometer bei dieselbetriebenen im Vergleich zum Jahr 2000.

 

„Durch den geringeren Verbrauch und die gleichzeitig rückläufigen Fahrleistungen stößt ein Benziner heute pro Jahr um 826 Kilogramm und ein Diesel um 458 Kilogramm weniger CO2 aus“, wie ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brandau sagt. Insgesamt bescheinige der aktuelle Mikrozensus den Österreichern einen vernünftigen Umgang mit dem Auto. „Der Trend geht eindeutig dazu, verbrauchsarme Fahrzeuge sparsam zu betreiben“, so Brandau. „Und wo vernünftige Alternativen, vor allem für den täglichen Arbeitsweg, angeboten werden, wird auch zusehends auf die Pkw-Nutzung verzichtet.“