Durch die Einführung einer neuartigen Methode wolle Brembo sicherstellen, dass seine Kunden vor der Gefahr gefälschter Produkte geschützt bleiben, wie das Unternehmen mitteilt. Jedes Teil der betreffenden Produktlinien – aus dem Hochleistungs- und Rennsportbereich – werde von Brembo mit einer Fälschungsschutzkarte zum Abrubbeln und einem Qualitätssicherungsblatt geliefert.

 

Diese Karte befindet sich gemeinsam mit der Bedienungsanleitung in einer versiegelten Mappe in der Verpackung. Durch das Abrubbeln der Karte erhält der Kunde einen sechsstelligen Code, den er gemeinsam mit der Kartennummer, dem Teiletyp und dem Erwerbsland auf www.original.brembo.com eingibt. Auf diese Weise erkennt der Käufer, wie Brembo verspricht, sofort, ob es sich um ein Originalteil handelt.

 

Die Fälschungsschutzkarte liegt bisher den folgenden Produktlinien für Autos bei: Sportbremsscheiben, Turismo Bremsscheiben und vollständige Kits Gran Turismo. Für Motorräder gehören auch die Bremssättel, Bremsscheiben, Hauptbrems- sowie Hauptkupplungszylinder und Bremshebel dazu. Lt. Brembo werden „wie von allen anderen Luxusmarken auch“, Bremssysteme des Unternehmens kopiert.

 

In jüngster Vergangenheit habe sich die Produktpiraterie zu einem echten Problem für das italienische Unternehmen entwickelt. Vor allem in einigen der asiatischen Märkte, wo die Komponenten nicht den andernorts hohen Teststandards entsprechen müssen. Mit Hilfe der lokalen Händler habe Brembo für mehr Sorgfalt auf diesem Gebiet gesorgt. Das Unternehmen habe rechtliche Schritte gegen Hersteller von Nachahmungsprodukten eingeleitet und verdeutlicht, dass es für Brembo hierbei um mehr als nur wirtschaftliche Interessen geht.