Nach der bereits Ende März, nach 10-jährigem Verfahren, positiv abgeschlossenen Umweltverträglichkeitsprüfung zum Lobautunnel-Projekt sieht Obmann Komm.-Rat Burkhard Ernst die Wiener Stadtregierung gefordert. Durch das starke Bevölkerungswachstum Wiens sowie zur Verkehrsentlastung der bestehenden Straßen in der Donaustadt und in angrenzenden Gemeinden Niederösterreichs werde das Tunnelprojekt benötigt. „Die Autofahrer wollen diese Umfahrung nicht, weil sie lustig sind, sondern weil es eine nachhaltige Entlastung der bisher genutzten Routen braucht. Wenn eine Stadt wächst, dann muss auch das Verkehrskonzept adaptiert werden. Ich denke, Autolenker und derzeit betroffene Anrainer haben lang genug gewartet", so Ernst.
Dagegen steht eine Forderung der Wiener Grünen, die eine erneute Durchführung der Umweltverträglichkeitsprüfung fordern. Diese wäre laut Ernst eine „Verhöhnung der Autofahrer", da die „Menschen endlich Taten sehen wollen. Schließlich geht es hier um Steuergelder, die für derartige Verfahren verwendet werden". Er werde sich mit dem Verein „Mein Auto" vehement für Verbesserung für Autofahrer einsetzen: „Wir geben all jenen eine Stimme, die eine steigende Benachteiligung und Bevormundung durch die Politik nicht länger hinnehmen wollen. Die Schikanierung der Autofahrer muss ein Ende haben".
