Im Koalitionspakt festgeschrieben ist der massive Ausbau der Tempo-30-Zonen: Davon sollen künftig selbst größere Straßen mit Durchzugsverkehr nicht verschont bleiben, die nächtens zur 30er-Zone mutieren. Vorwand ist natürlich die Absicht, Verkehrstoten-Statistik gegen Null zu senken und der Nacht-30er, um zu prüfen, ob die Lärmbelästigung dadurch sinkt.

 

Tatsächlich dienen solche Pläne der Steigerung der Einnahmequellen durch Verkehrsstrafen. Häupl und Vassilakou haben mit dieser geistig umnachteten Aktion den Weg der Strache-Fraktion zur Bürgermeisterpartei nun endgültig geebnet. Bis zur nächsten Wahl dienen die in Ausweitung begriffenen Begegnungszonen der geräuschvollen Destabilisierung unserer Wirtschaft.

 

In den Bezirken fügt sich die blauäugige Politik weiter in die zwangsverordneten Strukturen ein – und verbreitet so ihr Gift bis in die Mitte der Gesellschaft. Und leider müssen wir feststellen: Ihre Propaganda fällt in weiten Kreisen auf fruchtbaren Boden. Häupl und Vassilakou offenbaren in ihrem Handeln ein erschreckendes Desinteresse an wirtschaftlicher Funktionalität. Die rot-grüne Achse ist ein Wolf im Schafspelz. Beide Parteien Wahlverlierer, zeigen sie mit ihrer Neuauflage ihr wahres Gesicht.

 

Der Straßenverkehr, ohnehin die letzten Jahre stranguliert, soll nun auch nächtens zum Stillstand gebracht werden. Offensichtlich ist dem Duo wohl jedes Mittel recht, um die Wirtschaft auszubremsen. Fahren auch die Taxis dann Tempo 30 und die Rennradler Tempo 40? Die sogenannte Wirtschaftspartei ÖVP subtrahiert sich in die Bedeutungslosigkeit und die Sozialpartner pflegen ihre Geschichte. Mehr nicht!

 

Anstatt sich in den Dienst der Wirtschaftsdemokratie zu stellen, arbeitet Rot-Grün an deren Abschaffung. Unsere Demokratie der freien und uneingeschränkten Mobilitätswahl wird abgeschafft. Wenn wir Unternehmer jetzt nicht handeln, sind wir rascher am Ende als uns allen lieb ist.