Dabei baute Dunlop auf den Erfahrungen auf, die im ersten Jahr des neuen ELMS-Reglements gesammelt werden konnten. Während die Reifenwahl zuvor freigestellt war, schreibt dieses neue Reglement seit der Saison 2015 die Verwendung eines Einheitsreifens vor.
Ziel bei der Entwicklung des neuen Dunlop-GTE-Reifens war es, auch weiterhin eine auf vielen unterschiedlichen Fahrzeugen gleichwertige Leistung sowie Konstanz und Haltbarkeit zu bieten. Gleichzeitig wurde der Pneu aber mit einem überarbeiteten Profil der Hinterreifen und neuen Gummimischungen verbessert. Das soll, wie der Hersteller mitteilt, dem Fahrer mehr Vertrauen beim Bremsen geben und für mehr Stabilität bei Richtungswechseln bei hoher Geschwindigkeit sorgen.
Des Weiteren haben sich Dunlop und die ELMS darauf geeinigt, einen Intermediate-Reifen einzuführen. Das ist das erste Mal seit dem Wechsel des Reglements zu einer Ein-Hersteller-Serie. Diese Neuerung wird den Teams dabei helfen, Kosten zu sparen, da sie nicht länger auf einer halbnassen Strecke Regenreifen zerstören oder mit Slicks auf einer noch feuchten Strecke zu hoch pokern müssen.
„Dunlop wird aktuelle und mögliche neue GTE- und GT3-Kunden einladen, die neue Reifenpalette im März 2016 auf unserer Reifen-Teststrecke im spanischen Aragon zu testen“, sagt Mike McGregor, Manager Testing and Track Support. „Das Feedback nach ersten Tests mit den neuen Reifen war positiv und wird unseren Kunden helfen, sich auf das 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, die 24 Stunden von Le Mans und die wichtigen Meisterschaften wie die ELMS, VLN und WEC vorzubereiten.“
