Ernst hatte für den Fahrzeughandel von der österreichischen Finanz gefordert, sie möge allfällige Steuernachzahlungen im VW-Abgasskandal mit dem Werk direkt – und damit nicht wie bei der NoVA üblich, mit dem Handel – verrechnen.

 

„Das Ganze steht und fällt mit der Bereitschaft der VW AG. Die scheint gegeben zu sein“, so Mag. Johannes Pasquali, Sprecher des Finanzministers. Der VW-Vorstandsvorsitzende Matthias Müller habe ein entsprechendes Schreiben an Finanzminister Schelling und die anderen Finanzminister der EU-Staaten gerichtet.

 

Es habe auch schon „diesbezügliche Gespräche im Hause gegeben“, – somit werde entweder über die VW AG oder den Generalimporteur abgerechnet, sagt Pasquali. „Wir arbeiten an einer unbürokratischen Lösung. Wir sind guter Dinge, da die Bereitschaft aller Beteiligten gegeben ist!“