Der Preis, der auch an Procter & Gamble, Swarovski und Philips vergeben wurde, würdige die innovativsten Unternehmen im deutschsprachigen Raum, betonte Dr. Ellen Enkel, Professorin für Innovationsmanagement der Zeppelin Universität in Friedrichshafen am Bodensee.

 

Von 2.500 Befragten – befragt wurden Innovationsmanager, Forschungs- und Entwicklungsleiter sowie Verantwortliche für Unternehmensentwicklung großer und mittelständischer Unternehmen auch der D-A-CH-Region – hatten sich 538 Unternehmen an  dem Verfahren beteiligt, bei dem 126 zugelassen wurden.

 

Laut Dr. Patricie Merkert, Leitering Vorentwicklung bei Mann+Hummel, die für neue Geschäftsfelder zuständig ist, sei es Mann+Hummel sehr wichtig, ein geeignetes Umfeld zu schaffen, um Innovationsprozesse zu beschleunigen. Der Zulieferer setze auf jeden Fall weiter auf Open Innovation.

 

Die Grundlage für systematische Innovation sei vor 5 Jahren mit der Überarbeitung des Innovationsprozesses und der Einführung von Innovation Roadmaps geschaffen worden: So wurde unter anderem die Vorentwicklung global aufgestellt, um in den Regionen Innovationen für die Region zu entwickeln und sich enger mit Unis, Kunden und Entwicklungspartnern zu vernetzen, sowie den Innovationsprozess zu öffnen und zu beschleunigen.

 

Heuer hat Mann+Hummel erstmals Lieferanten zu einem Ideenwettbewerb eingeladen, um die vielversprechendsten im Rahmen von Kooperationsürpjekten voranzutreiben. Das Anfang 2015 gegründete Start-up i2m konzentriert sich auf die Vermarktung neuer Produkte und Technologien in den relevanten Märkten.