Müller erklärte die Hilfe für Kunden, die von der Dieselthematik betroffen sind, zu seiner wichtigsten Priorität. Volkswagen arbeite intensiv an effektiven technischen Lösungen. Die Umsetzung beginne in Abstimmung mit dem Kraftfahrt-Bundesamt im Januar 2016.
Die zweite Priorität seien Fortführung und Abschluss der Aufklärung der Ereignisse in aller Konsequenz. Die Verantwortlichen für die Vorgänge müssen laut Müller mit harten Folgen rechnen.
Drittes wichtiges Ziel sei die Einführung neuer Strukturen im Volkswagen Konzern. Der Vorstand werde sich unter anderem um markenübergreifende Strategien kümmern, um das Heben von Synergien und den effektiven Einsatz der Ressourcen der Gruppe.
Zu den weiteren wichtigen Prioritäten zählen die Neuausrichtung der Kultur und des Führungsverhaltens und eine Weiterentwicklung der Strategie 2018 hin zu einer „Strategie 2025“. Es gehe nicht darum, 100.000 Fahrzeuge mehr oder weniger als ein großer Wettbewerber zu verkaufen. Es gehe vielmehr um qualitatives Wachstum, so Müller. In den kommenden Monaten werde an den Eckpfeilern einer Strategie 2025 gearbeitet, die der Konzern dann Mitte kommenden Jahres vorstellen werde.
