Das Österreichische Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie hat eine Rückrufaktion der in Österreich betroffenen 363.000 Fahrzeuge des VW-Konzerns angeordnet. Die Autos werden voraussichtlich ab Jänner 2016 in den jeweiligen Vertragswerkstätten umgerüstet. Volkswagen übernimmt laut eigenen Aussagen die volle Verantwortung und auch die Kosten für diese Maßnahmen.
Für betroffene Fahrzeugbesitzer sei die kostenlose Rückrufaktion verpflichtend, da die aktuelle Software als „unzulässige Abschalteinrichtung“ gewertet werde. Die Betriebssicherheit der Fahrzeuge ist dabei zwar nicht gefährdet, eine Nachrüstung wird aber unbedingt empfohlen.
„In letzter Konsequenz könnte den betroffenen Kraftfahrzeughaltern die Fahrzeugzulassung entzogen werden, wenn sie die notwendigen Behebungsmaßnahmen verweigern“, sagt Ingo Kaufmann, Vorstand der D.A.S. „Darüber hinaus würde sich der Verkaufswert eines Fahrzeuges ohne vorhandener Zulassung deutlich verschlechtern.“
