An der europaweiten Studie „ThinkGoodMobility“ des Reifenherstellers Goodyear und der internationalen Denkfabrik ThinkYoung beteiligten sich rund 2.500 Studenten im Alter zwischen 18 und 30 Jahren. Die Studenten der Bereiche Natur- und Ingenieurwissenschaften, Kunst und Design stammten aus 12 Ländern.

 

Die Mehrheit der Generation Y (rund 56 %) will die Entwicklung eines bezahlbaren Autos, das gleichzeitig dem neuesten Stand der Technik entspricht, sagen die Studienautoren. Knapp die Hälfte (47 %) wünscht sich intelligente Sicherheitssysteme. Ein ähnlich hoher Anteil (39 %) zeigt sich sehr daran interessiert, dass Autos in der Lage sind, mit anderen Fahrzeugen - zur Verbesserung der Sicherheit - zu kommunizieren. Die Konstruktion eines intelligenten Autos mit verbesserter Vernetzung folgt mit rund 32 %.

 

Beim autonomen Fahren zeigen sich die Befragten zurückhaltend. Nur rund 22 % können sich für ein vollkommen selbstfahrendes Fahrzeug begeistern. Jedoch könnte sich eine deutliche Mehrheit (rund 78 %) ein gewisses Niveau an Fahrzeugautonomie vorstellen. Als größtes Hindernis bei der Umsetzung von autonomen Fahren werden Sicherheitsbedenken gesehen. Rund 56 % der Generation Y zweifeln an der Verlässlichkeit des Fahrzeuges. Aber auch die Finanzierbarkeit wird infrage gestellt (46 %). Bedenken hinsichtlich Sicherheit und Schutz der Privatsphäre sind weitere Gründe. Die Generation Y spricht dem autonomen Fahren als Vorteil die Reduzierung von Unfällen zu (rund 61 %). Am zweit- und dritthäufigsten werden „stressfreies Fahren“ (rund 42 %) und weniger Staus (rund 40 %) genannt.