Meist aus Kostengründen aus etablierten Kfz-Betrieben ausgeschiedene Fachkräfte suchen ihre Zukunft in der Selbständigkeit und begeben sich in die Hände vorhin aufgezählter Kfz-Teile-Großhändler, Werkstattausrüster und Servicekonzeptanbieter.

 

Dort haben sie die Chance, außerhalb von Basel-Bankregularien und -auflagen eine neue Existenz aufzubauen. Dem tragen Trost, WM & Co. mit eigenen Finanzierungskonstruktionen Rechnung, um selbst in volatilen Märkten ihre Umsätze zu sichern. Jüngst hat WM Autoteile GmbH deswegen in Wien auch ihre eigene Mobilienleasing GmbH installiert. Tradierte Kfz-Betriebe monieren die wachsende Erosion der Stundensätze, weil sie versorgungstechnisch auf Wettbewerbsniveau und organisatorisch recht schlank aufgestellt sind.

 

Bonitätsseitig schätzen die Anbieter das Risiko nicht unbeträchtlich – durch einen aktionsstarken Außendienst kann dieses Manko jedoch in Grenzen gehalten werden, versichern die Lieferanten. Sie sind außerdem zu kulantem Verhalten gezwungen, da viele Jungunternehmer aus einer Vielzahl von Angeboten wählen können und oftmals der jahrelang aufgebaute Betreuerkontakt den Ausschlag für Geschäftserfolge gibt.

 

So treffen Lieferanten auf Hausmessen verschiedener Anbieter oft die gleiche Kundschaft, die sich die Rosinen aus dem Angebotskuchen sucht. Unterstützt vom Internet, redimensioniert das den Umsatz etablierter Anbieter und setzt der Autobranche weiter zu.