Ab September 2017 gilt die 1. Stufe der realistischeren Abgasgrenzwerte für neue Fahrzeugtypen. Bereits seit Jahren forderte die ACEA klare Richtlinien für Abgastests unter realitätsnahen Bedingungen. ACEA-Generalsekretär Erik Jonnaert erachtet eine realistische Wahl von Zeitplan und Rahmenbedingungen bei der Umstellung auf die neuen Testverfahren als notwendig, damit die Hersteller die erforderlichen Schritte einplanen können. Ohne realistische Zeitpläne und Testverfahren könnte manches Diesel-Modell unerschwinglich werden oder vom Markt zurückgezogen werden müssen, Arbeitsplätze in der Automobilindustrie wären gefährdet.

 

Jonnaert sieht die Europäische Kommission und Mitgliedsstaaten gefordert, Klarheit und Vorhersehbarkeit bei der Verschärfung der Testverfahren zu schaffen, damit die Hersteller weiterhin in Technologien investieren und gemeinsam gegen den Klimawandel kämpfen.