Im optimistischsten Szenario werde in eineinhalb Jahrzehnten beinahe jedes dritte neu zugelassene Auto ein Elektrofahrzeug oder ein Plug-in-Hybrid sein, teilen die am Projekt „Scelectra“ („Scenarios for the Electrification of Transport“) beteiligten Forschungseinrichtungen mit. Am realistischsten erscheine ein Marktanteil von 20%, gleichmäßig verteilt auf beide Antriebsvarianten.

 

Elektrifizierte Fahrzeuge seien jedenfalls umweltfreundlicher als Autos mit herkömmlichen Antrieben, geht aus dem unter französischer Federführung betriebenen dreijährigen Projekt weiter hervor. Verschrottungsprämien und Zuzahlungen zum Fahrzeugankauf seien die wichtigsten politischen Stützen, während höhere Steuern auf fossile Brennstoffe nicht ausreichend seien, um die Konsumenten zum Umstieg auf Elektroautos zu bewegen. „Auf jeden Fall ist aber der Aufbau eines Ladenetzes der entscheidende Faktor bei der Entwicklung des Elektroautomarktes“, heißt es im Abschlussbericht von Scelectra.