Insgesamt 557 deutsche Autokäufer wurden befragt, wobei auch eine mögliche Kaufzurückhaltung und das Image von Dieselfahrzeugen Thema waren. Lt. puls würden Deutschlands Autokäufer mit VW hart, aber deutlich differenzierter ins Gericht gehen, als dies in den Medien häufig dargestellt werde.
Nicht weniger als 67% der deutschen Autokäufer sind lt. puls-Studie der Meinung, dass auch andere Autobauer bei der Angabe ihrer Abgaswerte tricksen. 50% glauben, dass deutsche Autobauer durch den VW-Skandal an Ansehen verloren haben. Für 41% ist dagegen das Vertrauen in VW nachhaltig geschädigt. Von den aktuellen VW-Interessenten wollen 11% aktuell keinen VW mehr kaufen. 54% sind dagegen weiter am Kauf eines VW interessiert, 35% wollen erst mal abwarten.
„Jüngere gehen mit der VW-Krise insgesamt eher gelassen um“, wie puls-Geschäftsführer Dr. Konrad Weßner sagt. Unter 30jährige würden einen Ansehensverlust der deutschen Autobauer sowie eine nachhaltige Schädigung des Vertrauens in VW in deutlich geringerem Ausmaß erwarten. „Darüber hinaus rechnen sie stärker mit einem allenfalls kurzfristigen Ansehensverlust von Dieselfahrzeugen. Was den Einfluss des VW-Skandals auf Elektroautos betrifft so glauben Jüngere allerdings, dass Elektroautos davon stärker profitieren werden“, so Weßner.
