Auch er sei ungeduldig, aber Sorgfalt sei wichtiger als Tempo, betonte der oberste VW-Lenker: „Wir haben es mit 4 Marken und vielen Modellvarianten zu tun!“ Für die Nachbesserung der betroffenen Fahrzeuge werde zum Teil die Überarbeitung der Software genügen, bei anderen zusätzliche Eingriffe an der Hardware erforderlich sein.
Müller betonte nochmals, dass alle fraglichen Fahrzeuge technisch sicher und fahrbereit seien, vor allem erfüllten alle EU6-Dieselfahrzeuge die gesetzlichen Bestimmungen und Umweltvorgaben. Für Wolfsburg heisse das: „Die Produktion kann weiterlaufen.“
Obwohl noch nicht alle Fakten auf dem Tisch lägen, könne man eine Schlussfolgerung definitiv schon ziehen: „Volkswagen muss wieder für mehr Integrität stehen. Nicht nur auf dem Papier. Sondern immer und überall. Wir werden alles dafür tun, damit die Regeln auch von allen eingehalten werden. Dieser Konzern und seine Marken stehen für Nachhaltigkeit, für Verantwortung, für Glaubwürdigkeit. Natürlich scheint vieles davon jetzt erschüttert. “ Aber er wolle zusammen mit der Belegschaft beweisen, dass diese Werte gelten. Und dass Volkswagen das Vertrauen der Menschen verdiene.
