Dabei haben lediglich 182 der etwa 800 Mitglieder an der Umfrage im August teilgenommen. Die gute Stimmung ist dennoch bemerkenswert. Die Situation wurde mit durchschnittlich 2,11 deutlich besser beurteilt als im Vorjahr, wo das durchschnittliche Ergebnis bei der Befragung nach Schulnoten nur bei 3,09 lag.

 

Von den teilnehmenden Mitgliedern handeln 37,5 % überwiegend mit Neuwagen, 42,9 % überwiegend mit Gebrauchtwagen, bei den restlichen Händlern teilen sich Neu- und Gebrauchtwagen etwas gleich auf. Dabei ist wenig überraschend, dass das Gebrauchtwagengeschäft weiterhin als attraktiver beurteilt wird. Als größtes Problem wird mit 57,89 % die Internetverseuchung angegeben, wobei unseriöse Online-Angebote gemeint sind. Zusätzlich kämpfen die freien Händler mit den neuen Ankaufsplattformen, die mit unrealistischen Bewertungen die Kunden anlocken und verunsichern.

 

Immerhin noch 31,58 % haben Schwierigkeiten mit zu hohen Kundenerwartungen im Gewährleistungsrecht. In diesem Zusammenhang fällt der mit 71,53 % hohe Anteil an Fahrzeugverkäufen mit Garantie auf. Wenig verändert hat sich das Verhalten der Hersteller, die nach Meinung der BVfK-Mitglieder nach wie vor den gesetzlich zulässigen Handel behindern.