Der Aufsichtsrat der Porsche Automobil Holding SE werde, wie die Volkswagen AG mitteilt, nun zunächst auf Antrag der Anteilseignervertreter über den Vorschlag einen Beschluss fassen, Pötsch in einer außerordentlichen Hauptversammlung im November zum Mitglied des Aufsichtsrats zu wählen.

 

Sobald dieser formelle Beschluss beim Aufsichtsrat der Volkswagen AG eingehe, werde dieser über den Zeitpunkt einer außerordentlichen Hauptversammlung und die Beendigung seines Vorstandsmandats zum Zeitpunkt seiner Wahl in den Aufsichtsrat entscheiden.

 

Man sei sicher, „dass mit Herrn Pötsch ein überzeugender Vorschlag für die künftige Position des Aufsichtsratsvorsitzenden gemacht wurde“, wie Berthold Huber, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates, sagt. Herr Pötsch zeichne sich durch „strategische Weitsicht, tiefe Kenntnisse der Automobilindustrie und große Expertise an den Finanzmärkten“ aus.

 

Pötschs Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge mit einfachsten Sätzen klarzustellen, half, so wissen Insider, in der schwierigen Phase der Übernahmeschlacht zwischen Porsche und Volkswagen letztendlich, kühlen Kopf zu bewahren.