Eingebracht wurde die Petition vom Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RfW) in Niederösterreich: Dessen Landesobmann-Stellvertreter Komm.-Rat Hermann Fichtinger betont allerdings, dass der Antrag überparteilich zu sehen sei. Fichtinger verkauft selbst laut eigenen Angaben seit 35 Jahren Neuwagen an teils prominente Kunden – „und zwar alles vom smart bis zum Rolls-Royce“. In den vergangenen Jahren habe sich allerdings die Wirtschaftsstruktur gewandelt, meint er: „Viele Unternehmen setzen vor allem in Großstädten auf kleine, Treibstoff sparende Autos.“

 

Doch gerade diese seien von der Möglichkeit des Vorsteuerabzugs ausgenommen: „So sind Firmen geradezu gezwungen, sich große Fahrzeuge anzuschaffen.“ An Nationalratspräsidentin Mag. Barbara Prammer wurde bereits eine Petition überreicht, die von Hunderten Unternehmern unterschrieben wurde: Die Unterschriftenaktion auf der Homepage des Parlaments läuft noch mehrer Wochen lang. Ein Ziel, wie viele Personen unterschreiben sollen, hat sich Fichtinger nicht gesetzt: „Aber natürlich sollen es so viele wie möglich sein.“ Dann wäre es leichter, die Bundesregierung davon zu überzeugen, dass alle betrieblich genutzten Fahrzeuge in den Genuss des Vorsteuerabzugs kommen.